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 Lichtschwert

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Darth Vader
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Heimatplanet : Tatooine
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BeitragThema: Lichtschwert   Sa 26 Jan 2008 - 13:03

Das Lichtschwert ist die traditionelle Waffe der Jedi und der Sith. Es besteht nur aus einem etwa 30 Zentimeter langen Griff, an dessen einem Ende eine Energieklinge erzeugt wird, die fast alle bekannten Materialien, bis auf die Klinge eines anderen Lichtschwertes und das Mineral Cortosis schneiden kann, und Blasterschüsse reflektiert. Das Lichtschwert Darth Vaders zum Beispiel hatte eine Länge von 28 Zentimetern und einem Durchmesser von 4,2 bzw 6,5 Zentimetern.

Beschreibung
Obwohl kein Lichtschwert dem anderen gleicht, haben alle denselben Grundaufbau. Nach traditioneller Bauweise haben sie einen vierundzwanzig bis dreißig Zentimeter langen Chromgriff mit einfachen schwarzen Applikationen zur besseren Griffigkeit und einem schlichten Klingenemitter. Neben dem Aktivator-Knopf können auch Regler für die Klingenlänge und -stärke eingebaut werden.


Das Heft eines Lichtschwertes im Querschnitt.Das Innere des Griffs wird hauptsächlich von einer Energiezelle und adeganischen Kristallen eingenommen, die das Herz des Lichtschwerts bilden. Die Klinge selbst ist zwar immer weiß, wird jedoch von einem farbigen Schimmer umgeben, der blau, cyan, grün, silber, violett, gelb, orange oder rot sein kann. Die jeweilige Farbe lässt oft Rückschlüsse auf den Träger des Schwertes zu. So erkannte man um 4000 VSY im Alten Jedi-Orden an der Klingenfarbe, wer Jedi-Hüter (Blau), -Wächter (Gelb) oder -Gesandter (Grün) war. Ansonsten waren bei den Jedi der Galaktischen Republik stahlblau oder smaragdgrün üblich. Es gab aber auch Ausnahmen, wie den Jedi-Meister Mace Windu, dessen letztes Schwert eine purpurfarbene Klinge hatte. Später, zur Zeit des Neuen Jedi-Ordens, war bei den Jedi die Klingenfarbe, genau wie die Kleidung, eher Geschmackssache. Die Sith ihrerseits benutzten in der Regel nur Kristalle für ihre Lichtschwerter, die eine rote Klinge erzeugten. Diese waren im Gegensatz zu denen der Jedi synthetisch und konnten in seltenen Fällen auch die Klinge eines Jedi-Lichtschwerts brechen. Allerdings gab es auch hier Außnahmen, so war Exar Kuns Lichtschwert nicht rot sondern blau. Völlig aus der Reihe fielen bei der Farbwahl die Imperialen Ritter, deren Schwerter einen silbernen Schimmer aufwiesen.

Funktionsweise
Bei der Aktivierung des Lichtschwertes wird die Energie aus der Energiezelle durch eine Emittermatrix geleitet und von den bis zu drei aufeinander abgestimmten Kristallen gebündelt. Um die Klinge zu erzeugen, fließt die Energie zunächst durch eine positiv aufgeladene Linse, bevor sie in eine negativ geladene Flussblende zurück in die Energiezelle gebogen wird. Auf diese Weise entsteht in einem begrenzten Bereich oberhalb des Emitters am oberen Ende ein gefährlich heißer Energiestrahl. Diese Hitze kommt allerdings nur zur Wirkung, wenn man mit der Klinge ein Objekt oder einen Stoff direkt berührt. Eine Abstrahlung der Wärme findet nicht statt, andernfalls würde man sich beim Gebrauch des Schwertes verbrennen.

Der Längeregler am Griff ermöglicht es dem Benutzer, die Ladungen der Linse und der Blende zu verändern, wodurch die Energie eine mehr oder weniger große Schleife über dem Heft dreht und so eine längere bzw. kürzere Klinge erzeugt. Mit dem Stärkeregler hingegen beeinflusst man je nach Bedarf die Energiezufuhr und die Bündelung des Energiestrahls. Der Einbau dieser Regler ist jedoch nur dann möglich, wenn das Schwert über mehr als nur einen Kristall verfügt, da für die Steuervorgänge die Fokussierkristalle benötigt werden.

Oft verursacht der Kontakt mit Wasser Störungen oder sogar Ausfälle, jedoch ist es bei manchen Lichtschwertern möglich, sie unter Wasser einzusetzen, wie es der Jedi Kit Fisto im Jahr 21 VSY in der Schlacht von Mon Calamari tat. Auch die Schwerter von Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker waren wasserresistent.

Konstruktion
Die Konstruktion eines eigenen Lichtschwertes ist ein wichtiger Teil der Ausbildung eines Padawans. Viele nehmen sich bei der Gestaltung und der Art des Griffs das Schwert ihres Meisters zum Vorbild, um ihm so Respekt zu erweisen. So ist Luke Skywalkers selbstgebautes Lichtschwert fast identisch mit dem seines ersten Meisters Obi-Wan Kenobi, nur die Klinge ist grün wie die seines zweiten Meisters Yoda. Manche Jedi konstruieren aber später, sobald sie den Rang eines Jedi-Meisters erreichen, ein zweites Schwert, dessen Äußeres sich dann nach dem Träger selbst richtet. Für die Konstruktion sammeln die Padawane spezielle Kristalle, die in der Regel in Höhlen gefunden werden. Mithilfe der Macht bauen sie eine Art Verbindung zu den Kristallen auf, und setzen sie unter der Anleitung eines Meisters in ihr Schwert ein.

Spezialanfertigungen
In gewisser Hinsicht ist jedes Lichtschwert eine Sonderanfertigung, da sie von ihrem jeweiligen Benutzer individuell gefertigt werden. Das Heft ist dabei frei gestaltbar, solange es den technischen Komponenten im Inneren genug Platz bietet und dem Kampfstil des Trägers entgegenkommt.

Mace Windus Lichtschwert
Mace Windus zweites Lichtschwert.Nachdem Mace Windu Meister und Mitglied des Hohen Rates geworden war, baute er, wie viele vor ihm, ein neues Lichtschwert, das die Veränderungen, die er durchlief, zum Ausdruck bringen sollte. Der Griff seines neuen Schwertes war mit Elektrum besetzt und in Gold und Silber gehalten, und bot so einen sehr eleganten Anblick. Im Gegensatz zu den meisten anderen Jedi benutzte er keine blauen oder grünen Kristalle, sondern purpurfarbene, die er schon bei einer seiner ersten Missionen als Padawan gesammelt hatte.

Gebogener Griff
Dookus zweites Lichtschwert.Zur Blütezeit des Form-II-Lichtschwertkampfes, der sich auf das Duell konzentrierte, war der gebogene Griff die Norm, da er einen weitaus präziseren Umgang mit dem Schwert erlaubte. Seit diese Form aber anderen wich, die für den Kampf gegen blasterbewaffnete Gegner entwickelt worden waren, bevorzugen die Jedi gerade Griffe. Dooku, ein Meister der Form II, ersetzte sein erstes Lichtschwert durch eines mit gebogenem Griff, als dies schon lange als archaisch galt. Für ihn war es dennoch perfekt und leistete ihm im Kampf gute Dienste. Er war nicht der einzige, der die alte Griff-Form schätzte, auch seine Schülerin Komari Vosa sowie die Dunkle Jedi Asajj Ventress benutzten beide zwei ähnliche Schwerter. Auch vor der Zeit von Sidious und Dooku gab es diese Schwerter, denn Darth Bane bekam von Lord Kas'im ein solches Schwert.

Doppelklingen-Lichtschwert
Darth Mauls DoppelschwertDie wohl aufsehenerregendste Variante des Lichtschwerts ist das Doppelklingen-Lichtschwert, auch Doppelschwert genannt. Der gefallene Jedi Exar Kun konstruierte circa 4000 Jahre VSY als erster ein Lichtschwert mit zwei Klingen. Derartige Waffen unterscheiden sich im Aufbau nicht sonderlich von den traditionellen Lichtschwertern, man benötigt lediglich sämtliche Komponenten in doppelter Ausführung. Sie bestehen im Grunde aus zwei an den Enden zusammengefügten Schwertern und erfordern eine außergewöhnliche Beherrschung der Macht und körperliches Training.

Da die Handhabung solcher Lichtschwerter sehr anspruchsvoll ist, können sie für den Träger gefährlicher werden als für dessen Gegner, machen ihren Benutzer bei korrekter Handhabung jedoch zu einem bedrohlichen Gegner. Das liegt jedoch nicht an den zwei Klingen oder an den angeblichen Vorteilen im Kampf. Die Bedrohlichkeit entsteht lediglich dadurch, dass der Gegner beide Klingen als getrennte Waffen ansieht, und glaubt, er müsste sich gegen beide verteidigen. Das ist nicht der Fall, da die eine Klinge immer in die entgegengesetzte Richtung der anderen weist. Die gedachten Vorteile bestehen also rein auf psychologischer Ebene, und haben nur dank der Exotik der Waffe Auswirkungen auf den Gegner. Da dieser die Waffe nicht kennt und von der Fremdartigkeit dieser geblendet wird, weiß er nicht, was sie wirklich leisten kann und was nicht. Er verdoppelt im Geiste die Anzahl der Möglichkeiten des Gegners. Allerdings ist dieser nicht mehr im Vorteil, sobald sein Gegner das Doppelschwert durchschaut hat, und sich zu Nutze machen kann, dass das Doppelklingen-Lichtschwert in der Praxis weit eingeschränkter ist als das traditionelle Lichtschwert. Es erlaubt zwar kraftvolle Angriffe, ist aber weniger präzise als ein gewöhnliches Lichtschwert. Die zwei Klingen verlangen ausholende Bewegungen, die ein rasches Zustechen, wie es vor allen Dingen beim Makashi-Stil vorkommt, so gut wie nicht erlaubt.

Das Meistern dieser Waffe ist äußerst schwierig, daher verstanden nur wenige Sith und Jedi, was es mit ihr auf sich hatte. Nur wenige wissen wie man sie angreift oder wie man sich gegen sie verteidigt. Selbst wenn man das Geheimnis um das Doppelklingen-Lichtschwert kennt, ist man dennoch nicht direkt in der Lage erfolgreich gegen einen Nutzer dieser Waffe zu bestehen. Trotz der Erkenntnis, dass die Exotik der Waffe kein Problem darstellt, wenn man sich gegen sie verteidigt, wird sich der Verteidiger immer noch stark konzentrieren und anstrengen müssen, um gegen sie zu bestehen, wenn er kein Experte für diesen bestimmten Stil des Kampfes ist. Deutlich wird das zum Beispiel auf Naboo, wo der Sith Darth Maul gegen Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn antrat. Trotzdem er zwei Gegnern gegenüberstand, war es ihm noch möglich Qui-Gon von seinem Padawan zu trennen und ihn zu töten, was daran lag, dass sich jeder der zwei Jedi nur auf eine Klinge konzentrierte und sich so auf den anderen verließ. Als der Sith die beiden jedoch trennte, musste er seinen Gegner nur noch mit einem Tritt zurückdrängen, und dann in einem schnellen Wirbel zustechen.

Das Doppelschwert Exar Kuns hatte insofern noch eine weitere Besonderheit, dass sich beide Klingen durch zusätzliche Verbesserungen von einem halben Meter auf anderthalb Meter verlängern und wieder verkürzen ließen. Außer Kun kämpften auch die Jedi Bastila Shan, der Sith-Lord Kas'im sowie der Schüler Darth Maul mit einem Doppelklingen-Lichtschwert. Nach der Gründung des neuen Jedi-Ordens wurde es jedoch zunehmend auch von den Jedi, wie zum Beispiel Shado Vao im Jahr 137 NSY, benutzt.

Kurze Lichtschwerter
Es gab neben den Standard-Lichtschwertertern auch eine weitere Art mit gleicher Form und identischem Aufbau, die jedoch in der Länge reduziert waren. Diese Schwerter waren so gebaut, dass sie eine Klinge erzeugten, die von der Stärke her mit der eines gewöhnlichen Lichtschwertes vergleichbar war, nur war sie kürzer. Der Griff war ebenfalls kleiner, dennoch fanden neben den übrigen technischen Komponenten bis zu drei Kristalle im Inneren Platz.


Ein kurzes Schwert, von Yoda verwendet.Um 4000 VSY wurden diese Waffen oft als Ergänzung zu den Standardschwertern benutzt. Durch ihren kürzeren Aufbau ließen sie sich leicht in der Nebenhand führen, und erleichterten so den Kampf mit zwei Schwertern. Ihre Beliebtheit nahm jedoch mit der Zeit ab, sodass sie zu einer Rarität wurden. Der Jedi-Meister Yoda benutzte bis zu seinem Exil auf Dagobah ein kurzes Lichtschwert, da es ihm wegen seiner geringen Körpergröße sehr entgegenkam. Dass er sich mit dieser Waffe hinter niemandem verstecken brauchte, zeigen seine Kämpfe gegen Dooku und Palpatine.

Lange Lichtschwerter
Im Gegensatz zu den kurzen Lichtschwertern gibt es auch besonders lange Lichtschwerter, die eine bis zu drei Meter lange Klinge erzeugen und mit denen man auch etwas weiter entfernte Gegner angreifen kann, während diese erst diese Distanz überbrücken müssen. Dafür ist es äußerst schwierig, sich mit diesen Schwertern gegen nahe Gegner zur Wehr zu setzen. Zu ihrer Führung sind immer beide Hände von Nöten, wodurch viele Klingenspiele, die ein rasches Umgreifen benötigen, nicht möglich sind. Daher werden sie nur äußerst selten hergestellt und verwendet.

Dual-Phasen Lichtschwerter
Um diese Nachteile der langen Lichtschwerter zu umgehen, gleichzeitig jedoch ihre Vorteile nutzen zu können, wurden die sogenannten Dual-Phasen Lichtschwerter entwickelt. Diese verfügen über zwei Fokussierungskristalle, die durch einen Mechanismus im Griff des Schwertes innerhalb von Sekundenbruchteilen gegeneinander ausgetauscht werden können. Einer dieser Kristalle ist so gefertigt, dass er eine normale Lichtschwertklinge erzeugt, der andere eine lange Klinge. So kann man je nach Bedarf zwischen einem normalen und einem langen Lichtschwert wechseln. Weiterhin kann ein geschicktes Ändern der Klingenlänge im richtigen Augenblick auch zur Verwirrung des Gegners eingesetzt werden. Aufgrund des zusätzlichen Fokussierungskristalles ist ein solches Schwert aber deutlich schwieriger herzustellen.

Trainings-Lichtschwerter
Da Jünglinge bereits früh den Umgang mit dem Lichtschwert erlernen, zu diesem Zeitpunkt aber ihre Fähigkeiten kaum einschätzen können, wäre es unverantwortlich, sie mit echten Lichtschwertern auszustatten, da sie sonst sich oder ihre Trainingspartner verletzen oder gar töten könnten. Daher gibt man ihnen spezielle Trainings-Lichtschwerter, deren Klinge wesentlich weniger fokussiert ist. Sie können dadurch nicht durch gepanzerte Objekte schneiden und richten bei einem Treffer auch nur minimale Verletzungen an und sind somit ideale Trainingswaffen. In einem echten Kampf sind sie aber kaum zu gebrauchen, können aber bei aggressivem Einsatz einer Person sehr schmerzhafte Verbrennungen zufügen.

Lichtpeitsche
Zusätzlich zu den Lichtschwertern existiert eine etwas abgewandelte Form, die Lichtpeitsche. Unterschieden in zwei Arten, gibt es die auf dem Lichtschwert basierende Peitsche, deren Klinge nicht stabilisiert wird und zum Beispiel von Githany und der Nachtschwester Silri verwendet wurde. Anders bei der Peitsche der Kopfgeldjägerin Ona Nobis: Hierbei handelte es sich um eine Peitsche, deren Metallleine, ähnlich wie eine Vibroklinge, durch Betätigung eines Schalters auf den Energiemodus umgeschaltet werden und so auch bei einem Kampf gegen Jedi genutzt wird.

Verwendung
Das Lichtschwert ist äußerst vielseitig. Man kann es sowohl als Waffe als auch als Werkzeug verwenden, man kann damit Leben retten oder Lebewesen auf grausamste Weise töten. Ein solches Schwert ist, genau wie der Einsatz der Macht, weder gut noch böse, es kommt in besonderem Maße auf den Benutzer an. Schweißen, Schneiden oder Schmelzen gehören genauso zu den Einsatzmöglichkeiten wie das Abwehren von Blasterschüssen und die Absorption von Machtangriffen. Sowohl für die Jedi als auch für die Sith ist es im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Symbol geworden, jedoch besteht zwischen ihnen ein grundlegender Unterschied in ihrem Verständnis von ihrer traditionellen Waffe.

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